„Es ist nicht einfach, schöne
Gesteine und Mineralien zu
bekommen. Jedoch können wir den
Kundinnen und Kunden einige
wunderschöne und erlesene Stücke
präsentieren“, sagte Martin
Jakob, Inhaber Haus der
Edelsteine GmbH in Uznach. Seit
Sonntag 25. September haben mehr
als 800 Besucher den Weg in die
Einrosenstadt an die
Herbst-Hausmesse des grösstes
Edelsteinzenters in Europa
gefunden.
über
5.500 verschiedene Gesteine und
Mineralien präsentiert
Den Besuchern der Herbstmesse
zeigt sich ein imposantes Bild
im oberen Stock. über 5.500 in
verschiedene Gesteine und
Mineralien sind auf 650
Quadratmeter ausgestellt.
Herzen, Engel, Pyramiden,
Kugeln, Eier, Buddhas, Donuts
sowie diverse Tierformen finden
sind auf vielen Regalen nach
Gesteins- und Mineralsorten
geordnet. „Jeweils an der
Frühlings- und Herbstmesse
möchten wir einerseits unsere
neuen Produkte vorstellen und
andererseits den Kunden die
Gelegenheit bieten uns am
Wochenende mit der ganzen
Familie zu besuchen“, sagt
Jakob. Sogar Kunden aus dem
benachbarten Deutschland und
Österreich verbinden einen
Sonntagsausflug mit einem
Abstecher ins Haus der
Edelsteine GmbH. Unter den
Edelsteinen sind Salzkristalle
und -lampen, Amethysten aus
Bolivien, Okenit Geoden, der
gewöhnliche sowie der Grüne
Apophyllit zu finden. „Einige
Kunden suchen nach Steinen mit
speziellen Schwingungen“, betont
Jakob. Auf solche Ansprüche gehe
man gerne in individuellen
Beratungen ein. Dank den
verschiedenen Vorstellungen und
Wünschen der Kunden kann Martin
Jakob nicht genau sagen, welche
Steine eher Penner und welche
Renner sind. „Das ganze
Sortiment läuft momentan sehr
gut“, sagte er. Halsketten,
Armbänder, Anhänger und
Einzelteile verschiedenster
Formen stossen bei der
Kundschaft auf grossen Anklang.
„Schweizer
Bergkristalle zu teuer“
„Seit 1995 handeln wir weltweit
mit Edelsteinen und Mineralien“,
erklärte Jakob. Gute
Geschäftsbeziehungen werden mit
Minenbesitzern aus dem an
Bodenschätzen reichen Brasilien,
wo zahlreiche Bergkristalle
herkommen sowie Madagaskar,
Indien und Marroko gepflegt.
„Die Schweizer Kristalle und
Gesteine sind im Vergleich zum
Ausland zu teuer“, erläuterte
Jakob. Hierzulande erfolge der
Abtransport aus den alpinen
Regionen meistens per
Helikopter, was sich im Preis
niederschlägt.
Trotz der in der Schweiz noch
hohen Preise habe sich der
Welt-Mineralmarkt in den
vergangenen zehn Jahren
tiefgreifend verändert. „Wegen
dem Zwischenhandel wurden die
Gesteine und Mineralien
jahrelang zu teuer auf dem Markt
angeboten“, weiss Jakob. Deshalb
wird nun direkt ab Fabrik an den
Kunden verkauft. Der gewaltige
Preisunterschied zu früher
erläuterte Jakob anhand eines
Beispiels: "Vor 15 Jahren
bezahlte man für eine
Salzkristall-Lampe von mittlerer
Grösse 70 bis 80 Franken. Heute
koste die selbe Lampe noch
maximal 23 Franken."